Saisonale Pferdefütterung
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Saisonale Pferdefütterung: Pferdefutter passend zu jeder Jahreszeit auswählen
Die Anforderungen an die Fütterung eines Pferdes können sich im Laufe des Jahres deutlich verändern. Temperaturen, Weidegang, Trainingsumfang, Haltungsform und Fellwechsel beeinflussen unter anderem den Energie- und Nährstoffbedarf sowie die Zusammensetzung der täglichen Ration. Eine saisonale Pferdefütterung berücksichtigt diese Veränderungen und passt Raufutter, Mineralfutter, Ergänzungsfutter und gegebenenfalls Kraftfutter an die jeweilige Situation an.
Im Pferdefuttershop findest du eine große Auswahl an Futtermitteln, mit denen sich die tägliche Ration deines Pferdes im Frühling, Sommer, Herbst und Winter bedarfsgerecht zusammenstellen lässt. Von strukturreichem Raufutter und Raufutterergänzungen über Mineralfutter bis hin zu Mash, Cobs, Müslis und energiereicheren Futtermitteln stehen verschiedene Produkte für unterschiedliche Fütterungskonzepte zur Verfügung.
Welche Futtermittel sinnvoll sind, hängt dabei nicht allein von der Jahreszeit ab. Auch Körpergewicht, Alter, Haltung, Arbeitsleistung, Weideangebot und die Qualität des vorhandenen Grundfutters sollten bei der Rationsplanung berücksichtigt werden.
Frühling: Fütterung an Fellwechsel und Weidesaison anpassen
Der Frühling bringt für viele Pferde gleich mehrere Veränderungen mit sich. Die Temperaturen steigen, die Tage werden länger und bei vielen Pferden findet der saisonale Fellwechsel statt. Gleichzeitig beginnt in zahlreichen Haltungsformen die Anweidezeit und frisches Weidegras wird schrittweise Bestandteil der täglichen Ration.
Junges Weidegras unterscheidet sich in seiner Zusammensetzung deutlich von konserviertem Raufutter wie Heu. Je nach Vegetationsstadium, Standort, Wetter und Pflanzenbestand können unter anderem Energie-, Eiweiß- und Zuckergehalte variieren. Deshalb sollte die Pferdefütterung im Frühling nicht pauschal, sondern passend zum vorhandenen Weideangebot und zur sonstigen Ration geplant werden.
In dieser Phase kann eine bedarfsgerecht zusammengestellte Mineralstoffversorgung sinnvoll sein. Ein geeignetes Mineralfutter für Pferde kann dazu dienen, die Gesamtration entsprechend ihrem jeweiligen Gehalt an Mengen- und Spurenelementen zu ergänzen. Je nach Produkt können beispielsweise Zink, Kupfer, Selen oder weitere ernährungsphysiologisch relevante Nährstoffe enthalten sein.
Strukturreiches Raufutter bleibt auch während der Weidesaison ein wichtiger Bestandteil vieler Fütterungskonzepte. Heu, Heucobs, Wiesencobs oder andere rohfaserreiche Futtermittel können abhängig von Haltung, Weidezeit und Rationsgestaltung ergänzend eingesetzt werden.
Gerade beim Übergang von der Winterfütterung zur Weide sollte die Aufnahme von frischem Gras schrittweise gesteigert werden. Abrupte Futterwechsel sind grundsätzlich zu vermeiden. Wie schnell angeweidet werden kann, hängt unter anderem vom Pferd, dem Grasbestand, der bisherigen Fütterung und der täglichen Weidezeit ab.
Sommer: Mineralstoffversorgung, Wasser und Rationsgestaltung im Blick behalten
Im Sommer verbringen viele Pferde deutlich mehr Zeit auf der Weide. Je nach Weidequalität kann Gras einen erheblichen Anteil der täglichen Energie-, Eiweiß- und Rohfaseraufnahme liefern. Gleichzeitig verändern steigende Temperaturen und ein höherer Trainingsumfang bei manchen Pferden die Anforderungen an die Ration.
Deshalb lohnt es sich, die Pferdefütterung im Sommer regelmäßig an Weideangebot, Arbeitsleistung und Körperkondition anzupassen. Pferde mit geringer Arbeitsleistung benötigen beispielsweise nicht automatisch zusätzlich energiereiches Kraftfutter, während bei Pferden mit höherem Leistungsniveau eine ergänzende Energiezufuhr sinnvoll sein kann.
Besondere Aufmerksamkeit verdient in der warmen Jahreszeit die Versorgung mit Mineralstoffen und Elektrolyten. Pferde geben beim Schwitzen unter anderem Natrium, Chlorid und weitere Elektrolyte ab. Ob und in welchem Umfang eine Ergänzung erforderlich ist, hängt von der Schweißmenge, der Arbeitsleistung, den Temperaturen sowie der gesamten Futterration ab.
Ein passend ausgewähltes Mineralfutter oder Elektrolytfutter kann zur Ergänzung der täglichen Ration verwendet werden. Dabei sollten die Deklaration, die enthaltenen Nährstoffe und die empfohlene Tagesmenge berücksichtigt werden, damit verschiedene Ergänzungsfuttermittel nicht unbeabsichtigt zu einer unnötigen Mehrfachversorgung führen.
Unabhängig von Weidegang und Außentemperatur sollte Pferden stets ausreichend frisches, sauberes Trinkwasser zur Verfügung stehen. Auch die Raufutterversorgung sollte an Haltung und Weidesituation angepasst werden. Strukturreiche Futtermittel wie Heu, Heucobs oder Wiesencobs können insbesondere dann eine Rolle spielen, wenn das vorhandene Grasangebot nicht ausreicht oder zusätzliche Rohfaser Bestandteil der Ration sein soll.
Herbst: Pferdefütterung auf sinkende Temperaturen und Stallzeit abstimmen
Im Herbst verändert sich die Fütterung vieler Pferde erneut. Das Wachstum der Weiden lässt nach, die tägliche Weidezeit wird häufig kürzer und der Anteil an Heu oder anderen Raufuttermitteln steigt. Gleichzeitig beginnt bei vielen Pferden der Fellwechsel vom Sommer- zum Winterfell.
Die Pferdefütterung im Herbst ist deshalb ein guter Zeitpunkt, die gesamte Ration neu zu betrachten. Entscheidend ist zunächst eine ausreichende Versorgung mit qualitativ geeignetem Raufutter. Zusätzlich kann geprüft werden, ob das Pferd abhängig von Körperkondition, Haltung und Arbeitsleistung weitere Energie benötigt.
Bei Pferden mit einem höheren Energiebedarf können beispielsweise strukturreiche Müslis, Cobs oder andere geeignete Ergänzungsfuttermittel in die Ration integriert werden. Sport- und Turnierpferde benötigen dabei häufig eine andere Rationsgestaltung als leichtfuttrige Freizeitpferde mit geringer Arbeitsleistung.
Auch Mineralfutter kann weiterhin Bestandteil der täglichen Ration sein. Welche Mineralstoffergänzung geeignet ist, hängt maßgeblich davon ab, welche Nährstoffe bereits über Raufutter, Weide, Kraftfutter und weitere Ergänzungsfuttermittel aufgenommen werden.
Heu, Heucobs und Wiesencobs liefern Rohfaser und können je nach Fütterungssituation als Grundfutter, Raufutterergänzung oder Bestandteil einer individuell zusammengestellten Ration eingesetzt werden. Gerade beim Übergang von Weide- zu Stallfütterung empfiehlt es sich, Veränderungen der Futtermengen schrittweise vorzunehmen.
Winter: Energiebedarf und Raufuttermenge individuell berücksichtigen
In der kalten Jahreszeit verändern sich die Haltungs- und Fütterungsbedingungen vieler Pferde. Die Weide liefert kaum oder kein Futter mehr, während Heu häufig wieder den größten Anteil der täglichen Ration ausmacht. Bei Pferden, die niedrigen Temperaturen ausgesetzt sind, kann außerdem der Energiebedarf abhängig von Haltung, Witterung, Körperkondition und Fellbeschaffenheit steigen.
Die Pferdefütterung im Winter sollte deshalb nicht automatisch durch größere Kraftfuttermengen angepasst werden. Zunächst lohnt sich ein Blick auf die vorhandene Raufutterration, denn Heu bildet in vielen Fütterungskonzepten die wichtigste Basis.
Ergänzend können Heucobs, Wiesencobs oder andere strukturreiche Futtermittel eingesetzt werden, beispielsweise wenn die vorhandene Heuration ergänzt oder die Ration individuell angepasst werden soll. Sie liefern je nach Produkt unterschiedliche Mengen an Rohfaser, Energie und weiteren Nährstoffen.
Bei Pferden mit erhöhtem Energiebedarf können darüber hinaus geeignete Müslis, Kraftfutter oder andere Ergänzungsfuttermittel eingesetzt werden. Die Auswahl sollte sich an Körpergewicht, Arbeitsleistung, Haltungsbedingungen und der gesamten Ration orientieren.
Viele Pferdehalter verwenden in der Winterfütterung außerdem Mash oder eingeweichte Futtermittel. Durch das Ansetzen mit Wasser entsteht eine feuchte Mahlzeit, deren Wassergehalt von der verwendeten Wassermenge abhängt. Auch Cobs und andere Futtermittel können abhängig von den Herstellerangaben eingeweicht verfüttert werden.
Wichtig bleibt über den gesamten Winter hinweg der uneingeschränkte Zugang zu geeignetem Trinkwasser. Besonders bei Frost sollte regelmäßig geprüft werden, ob Tränken und Wasserbehälter funktionsfähig und frei zugänglich sind.
Die Grundlage jeder Saison: Hochwertiges Raufutter
Unabhängig von Frühling, Sommer, Herbst oder Winter bildet Raufutter die Grundlage der Pferdefütterung. Dazu zählen insbesondere Heu und je nach Fütterungskonzept weitere rohfaserreiche Futtermittel wie Heucobs, Wiesencobs oder spezielle Raufuttermischungen.
Raufutter liefert einen großen Teil der täglichen Rohfaser und je nach Qualität außerdem Energie, Eiweiß, Mineralstoffe und weitere Nährstoffe. Seine tatsächliche Zusammensetzung kann jedoch erheblich variieren. Faktoren wie Pflanzenbestand, Schnittzeitpunkt, Boden, Düngung, Witterung, Ernte und Lagerung wirken sich auf die Nährstoffgehalte aus.
Deshalb kann insbesondere bei genauer Rationsplanung eine Raufutteranalyse sinnvoll sein. Sie liefert konkrete Werte beispielsweise zu Energie, Rohprotein, Zucker sowie verschiedenen Mineralstoffen und ermöglicht es, Ergänzungs- und Mineralfutter gezielter auszuwählen.
Als Orientierung für die Raufuttermenge werden in der Pferdefütterung häufig Größenordnungen von etwa 1,5 bis 2 kg Raufutter beziehungsweise Raufutter-Trockensubstanz pro 100 kg Körpergewicht und Tag genannt. Die tatsächlich passende Menge muss jedoch immer im Zusammenhang mit Körpergewicht, Futterqualität, Weideaufnahme, Arbeitsleistung und Gesamtenergiebedarf betrachtet werden.
Mineralfutter, Mash, Cobs, Müslis oder weitere Ergänzungsfuttermittel können die Ration anschließend entsprechend der individuellen Fütterungssituation ergänzen. Dabei sollte stets die gesamte Tagesration betrachtet werden und nicht ausschließlich ein einzelnes Produkt.
Eine durchdachte Fütterung bedeutet daher vor allem, Nährstoffangebot und Bedarf möglichst passend aufeinander abzustimmen und die Ration bei Veränderungen von Haltung, Training, Weideangebot oder Jahreszeit erneut zu überprüfen.
Saisonale Fütterung richtig anpassen: Darauf solltest du achten
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Die passende Pferdefütterung richtet sich nicht nur nach der Jahreszeit, sondern nach dem individuellen Bedarf des Pferdes. Alter, Körpergewicht, Rasse beziehungsweise Typ, Haltungsform, Weidezeit, Arbeitsleistung und Körperkondition spielen dabei eine wichtige Rolle. Freizeitpferde mit geringer Arbeitsleistung benötigen häufig eine energieärmere Ration als intensiv trainierte Sport- oder Turnierpferde. Auch bei älteren Pferden kann es notwendig sein, die Auswahl und Zubereitung der Futtermittel an die jeweilige Fütterungssituation anzupassen.
· Ein wichtiger Grundsatz der saisonalen Pferdefütterung lautet: Futterumstellungen sollten schrittweise erfolgen. Das betrifft beispielsweise den Wechsel von Winterfütterung zu frischem Weidegras im Frühjahr ebenso wie den Übergang von der Weide- zur Stallfütterung im Herbst. Neue Futtermittel sollten ebenfalls nicht abrupt in großen Mengen eingeführt werden. Eine langsame Anpassung erleichtert es außerdem, Futteraufnahme, Kotbeschaffenheit und Körperkondition während der Umstellung zu beobachten.
· Auch die Qualität des Futters spielt eine zentrale Rolle. Heu sollte hygienisch einwandfrei, passend gelagert und für das jeweilige Pferd geeignet sein. Ergänzend können strukturreiche Müslis, Mineralfutter, Mash, Cobs oder andere Ergänzungsfuttermittel Bestandteil einer saisonal angepassten Ration sein. Welche Produkte passen, richtet sich unter anderem nach Raufutterqualität, Energiebedarf, Arbeitsleistung und den bereits enthaltenen Nährstoffen der Gesamtration.
· Besonders bei der Verwendung mehrerer Ergänzungsfuttermittel lohnt sich ein genauer Blick auf die Deklaration und Fütterungsempfehlung. Mineralfutter, Zusatzfutter und angereicherte Müslis können teilweise dieselben Vitamine, Mineralstoffe oder Spurenelemente enthalten. Die Produkte sollten deshalb nicht isoliert, sondern gemeinsam als Bestandteil der Gesamtration bewertet werden.
· Regelmäßiges Wiegen oder möglichst objektives Einschätzen der Körperkondition kann zusätzlich helfen, die Fütterung im Jahresverlauf zu überprüfen. Verändert sich beispielsweise der Trainingsumfang, die Weidezeit oder die Raufutterqualität, kann auch eine erneute Anpassung der Energie- und Nährstoffzufuhr sinnvoll sein.
· Eine saisonale Rationsgestaltung bedeutet somit nicht, dass jedes Pferd zu jeder Jahreszeit ein spezielles Zusatzfutter benötigt. Entscheidend ist vielmehr, die vorhandene Ration regelmäßig zu prüfen und nur dort zu ergänzen, wo sich aus Bedarf, Futterqualität und Haltung ein entsprechender Anlass ergibt.
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Jede Jahreszeit bringt andere Fütterungsbedingungen mit sich. Im Frühjahr stehen bei vielen Pferdehaltern Anweiden und Fellwechsel im Mittelpunkt, im Sommer spielen Weideangebot, Wasser und Mineralstoffversorgung eine wichtige Rolle. Im Herbst nimmt der Raufutteranteil häufig wieder zu, während im Winter Heu und eine bedarfsgerechte Energieversorgung besonders relevant werden können.
Mit einer auf die jeweilige Situation abgestimmten Kombination aus Raufutter, Mineralfutter, Ergänzungsfutter, Mash, Cobs und gegebenenfalls Kraftfutter lässt sich die tägliche Ration individuell zusammenstellen. Dabei sollten vorhandenes Grundfutter, Arbeitsleistung, Körpergewicht, Körperkondition und Haltung immer gemeinsam betrachtet werden.
Im Pferdefuttershop findest du eine große Auswahl an Pferdefutter für jede Jahreszeit – von Raufutter und Raufutterergänzungen über Mineralfutter bis hin zu Mash, Müslis, Cobs und weiteren Ergänzungsfuttermitteln für unterschiedliche Fütterungskonzepte.
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